Bio-
Landwirtschaft
Nachhaltiger Ackerbau zusammen mit möglichst artgerechter Tierhaltung, eingebunden in regionale Kreisläufe – für hochwertige Bio-Produkte.
Bio Ackerbau
Auf unseren Feldern in der unmittelbaren Umgebung wächst das Futter für unsere Tiere. Gerste, Hafer, Triticale (Kreuzung aus Roggen und Weizen) und Kleegras werden in einem vierjährigen Rhythmus angebaut.
Klee ist ein wichtiger Bestandteil unserer Fruchtfolge. Er sorgt dafür, dass die wertvolle Humusschicht des Bodens erhalten bleibt. Der Klee bindet an seinen Wurzeln Stickstoff, natürlichen Dünger für das nachfolgend angebaute Futtergetreide.
Nach der Ernte wird das Getreide auf unserem Hof eingelagert, gemischt, gemahlen und durch natürliche Mineralstoffe und Eiweißkomponenten ergänzt an unsere Tiere verfüttert.
Diese erhalten zusätzlich Kleegras-Silage und Stroh zum Fressen und Wühlen. So sind sie gesund und ausgewogen ernährt.
Der Mist aus den Ställen dient der natürlichen Düngung unserer Felder, ein natürlicher Kreislauf schließt sich.
Wir ergänzen unsere Ernteerträge durch Getreide von unseren Partnerbetrieben.
Bio Tierhaltung
Unsere Rinder und Schafe grasen von April bis Oktober auf den Salzwiesen an der Ostsee und werden über Winter im offenen Tiefstreustall mit Kleegras-Silage versorgt.
Die Schweine haben viel Bewegungsfreiheit im offenen, reichlich mit Stroh eingestreuten Stall. Hier gibt es verschiedene Bereiche, sodass sie ihre natürlichen Instinkte ausleben, wühlen, laufen, sich mit Futter beschäftigen können.
Durch die artegerechtere Haltung entwickeln die Tiere ein stabiles Immunsystem, sie wachsen langsam und gesund an frischer Luft auf.
Unsere Sauen, hauptsächlich reinrassige Angler-Sattelschweine, sind sehr robuste Muttertiere. Sie ziehen ihre Ferkel in einem Stall mit warmem Innenbereich und Zugang zum Außengelände auf.
Wie in der Natur leben 3-4 Sauen in der Säugezeit mit ihrem Nachwuchs als Rotte zusammen.
Die Ferkel lernen sich schon kennen und bleiben in den gleichen Gruppen, wenn sie von den Muttersauen getrennt werden.
Betriebsspiegel
Betriebsfläche
Landwirtschaftl. genutzte Fläche
40 ha
Ackerfläche
30 ha
Dauergrünland
10 ha
Standort
sandiger Lehm
20-60 über N.N.
Ø 750 mm Jahresniederschlag
60-70 als durchschn. Ackerwertzahl
Tierhaltung
Rinder
9 Mutterkühe, 9 Jungrinder,
9 Kälber
Schweine
22 Sauen, 2 Eber,
Im geschlossenen System
418 Mastschweine pro Jahr
Hühner
40 Legehennen
Schafe
2 Mutterschafe, 2-4 Lämmer
Haus- & Hoftiere
Hund, Katzen, Kaninchen, Pferde, Gänse, Ziegen
Demonstrations-
Betrieb
Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiierte „Bundesprogramm Ökologischer Landbau“ ist ein wesentlicher Bestandteil zur Unterstützung der ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft.
Seit 2002 sind wir einer von knapp 300 ausgewählten Betrieben, die Besucher*innen, Kolleg*innen und der Presse zeigen, wie wir Ökolandbau praktizieren.
An Terminen nach Absprache oder bei Hoffesten öffnen wir unseren Betrieb für interessierte Gruppen.
Für unsere landwirtschaftliche Arbeit werden wir in folgenden Bereichen gefördert:

Agrarumwelt- und
Klimamaßnahmen
Mit dieser Maßnahme werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Erhaltung und Verbesserung der Umweltsituation unterstützt. Ziel ist eine nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung in Bezug auf Artenvielfalt, Boden, Wasser und den Schutz des Klimas.

Ökolandbau
Mit dieser Maßnahme werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Einführung von ökologischer Landwirtschaft und deren Beibehaltung unterstützt.

Natura 2000
Mit dieser Maßnahme werden landwirtschaftliche Betriebe in Gebieten unterstützt, deren ausgewiesene landwirtschaftliche Flächen in der Gebietskulisse Natura 2000 liegen. Vorrangiges Ziel ist der Erhalt der Artenvielfalt.
